Life Hacks sind derzeit überall zu finden. Diese kleinen Tricks, sich das Leben zu erleichtern, gibt es zu jedem Themengebiet. Viele dieser Life-Hack-Listen sind sinnvoll, gleichwohl auch einige nutzlose durchs Netz wabern. Deshalb habe ich hier mal 20 Life Hacks für Survivor und Prepper zusammengestellt.

Zwar sind nicht alle dieser Life Hacks lebensrettend, aber sie sparen Zeit, Geld oder Energie bei Deiner Katastrophen-Vorbereitung.

 

  • Halte Deine Haut feucht. Das klingt vielleicht eher wie ein Kosmetik-Tipp ist aber auch in unserem Zusammenhang wichtig. Feuchtigkeits-Lotion bewahrt Deine Haut vor Rissen, die wiederum Auslöser für gefährliche Infektionen sein können.
  • Trage kleine Packungen Zucker bei Dir. Sie werden kostenlos in Cafés u.ä. angeboten und nehmen daher weder Geld noch Platz weg. Zucker in Wunden schützt vor Infektionen und fördert die Heilung.
  • Wenn Du bei einem Energieausfall auf brennbare Energieträger wie Holz oder Kohle zurückgreifst, bedenke die Möglichkeit einer CO-Vergiftung. Dafür gibt es entsprechende CO-Melder.
  • Ein Stück eines Fahrradschlauches eignet sich hervorragend zum Abbinden von Wunden mit hohem Blutverlust. Darüber hinaus brennt ein Fahrradschlauch selbst wenn er nass ist, weshalb er sich sehr gut als Anzünder eignet.
  • Benutze keine Notfalldecke (Rettungsfolie wie diese) bei einem Menschen, wenn dieser friert. Die Folie hält Wärme zurück, weshalb Du Dich mit der Person zusammen in die Decke wickeln solltest, sodass der Frierende mit Deiner Wärme versorgt wird.
  • Wenn Du Lebensmittel einweckst, um sie haltbar zu machen, lasse nicht die unbenutzten Gläser einfach im Regal stehen. Fülle sie mit Wasser! Sie nehmen denselben Platz ein, aber tun etwas für Deine extrem wichtige Wasserversorgung.
  • Teile Deinen Haushaltsplan in tägliche Aufgaben. Eine halbe Stunden am Tag kann einen großen wöchentlichen Hausputz vermeiden. In einer gut geführten Wohnung weißt Du jederzeit, wo was zu finden ist. Außerdem musst keinen allmählich angewachsenen Wäscheberg mühsam mit der Hand waschen, falls die Energie zu einem ungünstigen Zeitpunkt ausfällt.
  • Kenne die Inhaltsstoffe Deiner Reinigungsmittel. In der Kombination können mitunter giftige und gefährliche Gase entstehen. Abflussreiniger und Bleichmittel ergeben z.B. Chlorgas, was im Ersten Weltkrieg als Giftgas verwendet wurde und deshalb nicht unbedingt in Deinem Badezimmer entstehen sollte. Das Wissen darüber kann allerdings an anderer Stelle nochmal nützlich werden.
  • Bei einem Stromausfall musst Du Dich um eine eigene Beleuchtung kümmern, neben Taschenlampen und Kerzen bieten sich kleine Solarlichter für den Garten an, um Treppen und Zimmer notdürftig aber energiesparend und rauchfrei zu beleuchten.
  • Bei einem Energieausfall kannst Du Dich wärmer halten, wenn Du einen Raum in einem Raum hast. D.h., die Temperatur in einem Zelt wird höher sein als in dem ihn umgebenden Raum.
  • Übe das Portionieren der Mahlzeiten. Überall werden die Portionen größer und die Gürtel weiter. Versuche daher die Portionen mit kleineren Tellern u.ä. zu verringern und lieber im Bedarfsfall eine zweite Portion zu servieren. Das Einteilen der Nahrung kann einmal überlebenswichtig werden.
  • Setze Dich täglich der Sonne aus. Sonnenlicht erzeugt Vitamin D in unserem Körper, was neben vielen lebenswichtigen Funktionen auch Deine allgemeine Stimmung verbessert. Ein starker Wille ist gold wert.
  • Wasche häufig Deine Hände. Nicht nur in der Grippe-Saison ist häufiges Händewaschen eine gute Maßnahme, um etwaigen Infektionen vorzubeugen. Bakterien und Viren sind die großen Feinde in einer Welt ohne funktionierende Gesundheitsversorgung.
  • Halte Dich frei von Ungeziefer. Gerade in Kriegs- und Katastrophenzeiten breitet sich stets Typhus aus. Die Krankheit wird von Läusen übertragen, die vor allem gut in selten gewaschenen Kleidern leben. Das Antibiotikum Doxycyclin wird zur Behandlung eingesetzt und sollte auch in Deiner Hausapotheke zu finden sein.
  • Fülle den freien Platz in Deiner Tiefkühltruhe mit Wasserflaschen. So können Deine eingefrorenen Lebensmittel einen Stromausfall länger überstehen. Und nebenbei erhöhst Du Dein eingelagertes Wasser.
  • Versehe ein Flasche mit kleinen Löchern im Deckel und fülle sie mit Wasser. Diese Flasche, mit Deckel nach unten zwischen die Gartenpflanzen eingebettet, verhindert ein Austrocknen der Wurzel ohne dabei Wasser durch Verdunstung zu verlieren.
  • Wirf alte Laken nicht weg. Die Verwendungsmöglichkeiten von großflächigen Tüchern, sprich Laken, sind nahezu unbegrenzt. Du kannst daraus Verbandsmaterial schneiden, einen Sonnenschutz oder Frostschutz für Pflanzen errichten und vieles mehr.
  • Sammle Eierschalen. Zerkrümelt um Deine Beete gestreut halten sie Schnecken vom Plündern Deiner Ernte fern, da sie zu spitz und hart für die weichen Körper der Schnecken sind. Außerdem stellen sie eine gute Kalzium-Quelle dar – so kann man Hühner über die eigenen Schalen mit dem nötigen Kalzium versorgen.
  • Greif zu Deiner Schmutzwäsche. Wenn Du unvorbereitet und schnell aus dem Haus fliehen und Kleidung einpacken musst, halte Dich nicht damit auf, von Schrank zu Schrank zu rennen und zu überlegen, was Du alles brauchen könntest. Packe einfach die angefallene Schmutzwäsche ein. Auf diese Weise hast Du komplette Kleidung für ein paar Tage. Allerdings solltest Du sie bei der nächsten Gelegenheit waschen.
  • Erstelle Deine eigene Liste an brauchbaren Life Hacks. Das Aufschreiben fördert das Einprägen und gibt die Möglichkeit, wichtige Informationen nachschlagen zu können.

 

So, das war meine Liste an Life Hacks. Was fallen Euch noch für kleine Tipps ein, welche die Apokalypse erträglicher gestalten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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